Freiwillig aktiv- Keine Frage des Alters.

Helfen muss nicht immer eine Lebensaufgabe sein. Manchmal reicht schon ein Jahr.
Unter diesem Motto bietet der ASB-Landesverband Brandenburg e.V. viele Stellen im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) und im Bundesfreiwilligendienst (BFD). Machen Sie sich und andere Menschen glücklich!

Wer gerne mit Menschen zusammenarbeitet, für den ist ein Freiwilligendienst genau das Richtige.
Foto: ASB/B.Bechtloff
Sich freiwillig für andere Menschen engagieren, ist ein Gewinn für alle.
Foto: ASB-Landesverband Brandenburg e.V.

Arbeitskreistreffen der ASB Freiwilligendienste in Brandenburg

Integration von Menschen im Mittelpunkt

Vertreter aus regionalen ASB-Gliederungen und externe Partner der ASB-Freiwilligendienste haben sich auf ihrer ersten Sitzung in diesem Jahr unter anderem über den Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug (BFD-F) ausgetauscht.

Das vom Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend (BMfFSFJ) im November 2015 gestartete Sonderprogramm bietet 10.000 zusätzliche Stellen.

Der BFD-F richtet sich an Flüchtlinge, die perspektivisch in Deutschland bleiben dürfen und an Bundesbürger, die sich freiwillig für Flüchtlinge engagieren möchten.

Integration große Herausforderung für alle.

Diana Schwalbe, Referentin für Freiwilligendienste beim ASB-Landesverband über das BFD-F:  „Die größte Herausforderung in der Arbeit mit den Geflüchteten sehen wir in der Integration. Die Sprachbarrieren, die kulturellen Verschiedenheiten und die traumatischen Erlebnisse der vielen tausend Geflüchteten fordern alle Menschen heraus. Die Extra-Plätze können da nur hilfreich sein, um eine noch bessere Freiwilligenarbeit für die Menschen leisten zu können."

Wie der ASB anderen hilft, hat Matthias Seefeld vom ASB Regionalverband Ostbrandenburg deutlich machen können. Ein junger Tschechene ist dort als BFDler in der Gemeinschaftsunterkunft für Asylsuchende und Obdachlose eingesetzt, in der er selbst bis vor zwei Jahren lebte. Dort betreut der junge Mann Kinder und übernimmt Hausmeistertätigkeiten. 2013 kam er mit seiner sechsköpfigen Familie nach Deutschland. Nach der Erstaufnahme in Eisenhüttenstadt lebt er heute mit seiner Familie in einer eigenen Wohnung und wird vom ASB soziale betreut. Der Führerschein und ein Beruf sind die nächsten Ziele des jungen Mannes.

Bundesweit ist der ASB an rund 170 Standorten für mehr als 44.000 Flüchtlinge im Einsatz. Nach der akuten Hilfe stehen für den ASB vor allem langfristige Maßnahmen zur Integration der neuen Mitbürger im Mittelpunkt. Um die Bedeutung hervorzuheben, hat der ASB das Jahr 2016 für sich zum „Jahr der Integration" ausgerufen.

Sie haben Fragen zu diesem Thema oder möchten sich freiwillig für Flüchtlinge engagieren?

Dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf.