ASB Landeskonferenz Brandenburg: Thomas Schmidt als Landesvorsitzender wiedergewählt

  • Für die nächsten vier Jahre gewählt: Vorstand und Landeskontrollkommission des ASB-Landesverbandes Brandenburg. v.l.n.r.: Dr. Wolfgang Brunko (ASB Mittel-Brandenburg), Ulf Hoffmeyer-Zlotnik (ASB Nauen), Hartmut Liesegang ( ASB Ostbrandenburg), Thomas Schmidt, Vorstandsvorsitzender, Ralf Möbius, stellvertretender Vorsitzender (nicht im Bild), Bildmitte: Helga Meier, Landeskontrollkommission
    Foto: ASB-LV Brandenburg e.V.
  • Deta Tomkowiak erhält das Samariter-Ehrenkreuz in Gold aus den Händen von Bundesvorstandsmitglied Dr. Christine Theiss.
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  • Brandenburgs Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke dankt in seinem Grußwort den Samariterinnen und Samaritern für ihren täglich Einsatz.
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  • Bildmitte: Vom Hauptamt ins Ehrenamt - Helga Meier frühere Geschäftsführerin des ASB Lübben übernimmt künftig die Aufgaben in der Landeskontrollkommission.
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  • Dr. Christine Theiss, Bundesvorstandsmitglied überbringt Grußworte des ASB Deutschland.
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  • Insgesamt 93 Delegierte der Landeskonferenz wählten ihren neuen Vorstand.
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  • Vorstandsvorsitzender für die nächsten vier Jahre. In seiner Rede äußert sich Thomas Schmidt besorgt zum Thema Fachkräftemangel.
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  • Sabine Richter, leitet die Rettungshundestaffel beim ASB Elbe/ Elster. Es ist die erste Hundestaffel im Land Brandenburg.
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  • Jürgen Haase, Landsgeschäftsführer des ASB Brandenburg zieht ein positives Resümee über das Ehrenamtsprojekt Wünschewagen.
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  • Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke begrüßt die Rettungshundestaffel des ASB Elbe/ Elster auf dem Gelände der Staatskanzlei.
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  • Rettungshundestaffel führt Übung vor.
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  • Der Landesvater ist selbst ein großer Hundefreund. Privat besitzt er einen Dackel. Hier verteilt er Leckerlies an die Vierbeiner.
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Höchste ASB-Auszeichnung für Samariterin Deta Tomkowiak

Potsdam, 29. Juni 2018 – Der Landesvorsitzende des Arbeiter-Samariter-Bundes Brandenburg Thomas Schmidt ist auf der Landeskonferenz im Brandenburg Saal der Potsdamer Staatskanzlei am 29. Juni 2018 in seinem Amt einstimmig wiedergewählt worden. Schmidt tritt damit seine zweite Amtsperiode an. Seit 2014 hält der Teltower Bürgermeister dieses Amt inne. Die Funktion seines Stellvertreters übernimmt zukünftig Ralf Möbius, langjähriges Landesvorstandsmitglied. Die Delegierten votierten ebenfalls einstimmig für ihn.

Möbius übernimmt damit die Aufgaben von Deta Tomkowiak. Die 77-jährige Brandenburgerin ist nach 16-jähriger Vorstandsarbeit nicht mehr für das Amt angetreten. Seit 2002 ist sie im Landesvorstand als Vorsitzende und stellvertretende Vorsitzende tätig gewesen. Für ihre langjähren Verdienste um den ASB ist ihr mit dem Samariter Ehrenkreuz in Gold die höchste Auszeichnung des ASB Deutschland verliehen worden. Die Auszeichnung nahm sie aus den Händen von Dr. Christine Theiss, Mitglied des ASB-Bundesvorstandes entgegen.

Mit Dr. Wolfgang Brunko (ASB Regionalverband Mittel-Brandenburg e.V.), Hartmut Liesegang (ASB Regionalverband Ostbrandenburg und Ulf Hoffmeyer-Zlotnik (ASB Ortsverband Nauen) unterstützen drei neue Köpfe die Arbeit im Vorstand. Von den 93 Delegierten aus 14 Verbänden sind sie ebenfalls einstimmig gewählt worden. Die ASB Männerriege wird von Helga Meier, ehemalige Geschäftsführerin des ASB Kreisverbandes Lübben kontrolliert. Die Delegierten wählten sie einstimmig zur neuen Vorsitzenden der Landeskontrollkommission.

Ministerpräsident dankte den Samariterinnen und Samaritern

Erstmals auf einer Landeskonferenz begrüßte Brandenburgs Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke die Samariterinnen und Samariter. Er dankte dem ASB und seinen Mitgliedern für das unermüdliche, tägliche Engagement. „Ob in der Jugend- und Familienhilfe, der Eingliederungshilfe, der Flüchtlingshilfe oder im Gesundheits- oder Rettungswesen: Der ASB ist da, wenn Hilfe gebraucht wird. Damit leisten Sie einen sehr wertvollen Beitrag für unsere Gemeinschaft und zeigen Mitmenschlichkeit und Solidarität, die mehr denn je benötigt wird."

Risiko Fachkräftemangel und rückläufige Mitgliederzahlen

In seinem Bericht dankte ASB-Landesvorsitzender Schmidt ausdrücklich allen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Aktiven auf das herzlichste. Dies vor der Tatsache, dass die Rahmenbedingungen oftmals nicht die einfachsten sind.

ASB- Landesvorsitzender Schmidt: „Der „Fachkräftemangel ist ein Thema, der in allen ASB-Gliederungen des Landes angekommen ist und wir mehr und mehr damit konfrontiert werden, diesen Mangel als tatsächliches Risiko wahrzunehmen. Das der Mangel an Pflegekräften in manchen Regionen zu Aufnahmestopps in stationären Einrichtungen führt, ist unbestritten nicht hinzunehmen. Durchschnittlich müssen Pflegeeinrichtungen – bundesweit betrachtet – 171 Tage warten, bis sie eine frei werdende Stelle mit einer Fachkraft erneut besetzen können. Der Fachkräftemangel erfährt hier also tatsächlich eine neue Qualität und wir sind auf Bundesebene dabei, uns diesen Herausforderungen zu stellen, so dass auch im Land Brandenburg diese Forderungen, nicht zuletzt auch von unserer Geschäftsstelle, vertreten werden." Mit kritischem Blick ging Schmidt auch auf die Mitgliederzahlen ein. In den vergangenen fünf Jahren sei es dem Verband nicht gelungen, die Anzahl der ASB-Mitglieder im Land Brandenburg zu erhöhen. Mit einem Rückgang um ca. 10% zählt der Verband gegenwärtig 29.600 Mitglieder.

Erste ASB-Rettungshundestaffel im Land Brandenburg

Besonders erfreut zeigte sich Schmidt bei der Vorstellung der 1. Rettungshundestafel des ASB im Land Brandenburg. Seit dem 1. März 2018 ist die Staffel unter Leitung von Sabine Richter beim Regionalverband Elbe/Elster aktiv.