Mit der Rikscha durch die Stadt

Mit der Rikscha durch die Stadt. Der ASB Falkensee schenkt an Demenz erkrankte Menschen diesen besonderen Fahrgenuss.
Foto: Hannibal/ ASB

Falkensee, 29. August 2018. Dr. Christine Theiss, Vorsitzende der ASB-Stiftung überreichte 6.250 Euro aus der Samariter-Stiftung an den ASB in Falkensee. Damit wird die erste Rikscha für an Demenz erkrankte Menschen finanziert. In die Pedale treten Ehrenamtliche. Sie drehen mit den älteren Menschen eine Runde durch die Stadt oder fahren sie an den nächstgelegenen See. 
„Sie schenken Momente", sagte Christine Theiss zur offiziellen Übergabe. „Die an Demenz erkrankten Menschen haben vielleicht keine Erinnerung mehr daran, aber sie haben den Moment. Diesen Moment, den Sie ihnen schenken. Und das ist wunderbar." Das innovative Projekt verbindet Inklusion, nachbarschaftliches Engagement, Ehrenamt und die Möglichkeit, auch noch etwas für die eigene Gesundheit zu tun. Die sportbegeisterte Christine Theiss ließ es sich nicht nehmen, die Rikscha selbst zu probieren und betonte deren Bedeutung für Demenzerkrankte sowie deren Angehörige: „Ich wünsche Ihnen, dass Sie Freude und natürlich ganz viel Fahrtwind schenken." Der Bürgermeister von Falkensee, Heiko Müller, hofft, dass künftig viele Menschen in den Genuss der Rikscha kommen und dass es schnell gelingt, viele Freiwillige zu gewinnen, „aber beim ASB Falkensee mache ich mir da keine allzu großen Sorgen. Vielen Dank, viel Erfolg und allzeit gute Fahrt!"