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Pflege stärken statt belasten

ASB Brandenburg zum Tag der Pflegenden

Anlässlich der aktuellen Diskussion um die geplante Pflegereform positioniert sich der ASB-Landesverband Brandenburg klar: Pflege ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und darf nicht weiter zu einer finanziellen Belastung für Pflegebedürftige, deren Angehörige und die Einrichtungen vor Ort werden.

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Foto: ASB/Hannibal

Der ASB Brandenburg betreibt im Land zahlreiche Pflegeeinrichtungen und ambulante Dienste und erlebt täglich, vor welchen Herausforderungen pflegebedürftige Menschen, ihre Familien und die Beschäftigten stehen. Schon heute geraten viele Betroffene durch steigende Eigenanteile zunehmend unter finanziellen Druck. Gleichzeitig kämpfen Einrichtungen mit steigenden Personal- und Sachkosten, die häufig nicht ausreichend refinanziert werden.

Die derzeit diskutierten Maßnahmen zur Pflegereform drohen, diese Situation weiter zu verschärfen. Wie der Bundesverband des ASB in seiner aktuellen Pressemitteilung betont, besteht die Gefahr, dass notwendige Unterstützungsleistungen eingeschränkt und Kosten weiter auf die Betroffenen verlagert werden.

„Pflege darf nicht dazu führen, dass Menschen im Alter oder bei Pflegebedürftigkeit in finanzielle Not geraten. Auch in Brandenburg sehen wir täglich, wie sehr Menschen und Einrichtungen bereits unter Druck stehen“, betont Cindy Schönknecht, Landesgeschäftsführerin des ASB Brandenburg.

Der ASB Brandenburg unterstützt daher ausdrücklich die Forderungen des ASB Deutschland nach einer grundlegenden Reform der Pflegeversicherung. Ziel muss es sein, Pflegebedürftige wirksam zu entlasten, die Finanzierung verlässlich zu sichern und die Versorgungsstrukturen im Land langfristig zu stabilisieren.

Der ASB Brandenburg wird sich weiterhin aktiv in die politische Diskussion im Land einbringen und setzt sich gemeinsam mit dem Bundesverband für eine solidarische und zukunftsfähige Pflegereform ein, die Pflegebedürftige, Angehörige und Einrichtungen gleichermaßen stärkt.