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Hilfe für die Hochwasserregionen

ASB Landesverband Brandenburg organisiert für betroffene Kinder kostenlose Feriencamps am Beetzsee

In Zusammenarbeit mit dem ASB Bundesverband hat sich der ASB Landesverband Brandenburg dazu entschlossen, schnelle Hilfe für die von dem Hochwasser betroffenen Familien, insbesondere für die Kinder, zu leisten.

„Was können wir neben Spenden und ehrenamtlicher Hilfe vor Ort noch für die betroffene Bevölkerung tun? Das war eine Frage, die uns vorletzte Woche sehr beschäftige“, sagt Landesgeschäftsführer Dietmar Lippold. „Im Gespräch mit Michael Schnatz, dem ASB-Katastrophenschutzbeauftragten, wurde deutlich, wo diese Hilfe liegen könnte: In Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz sind gerade Ferien – wir wollten also ein schnelles Angebot schaffen, um die betroffenen Kinder aus der verheerenden Situation herauszuholen und ihnen zumindest eine Woche unbeschwerter Ferien ermöglichen.“

Hilfe hier und jetzt – diesem Motto des ASB musste der Verband auch jetzt treu bleiben. Das Team der Landesgeschäftsstelle in Potsdam hat sich umgehend vernetzt und binnen einer Woche ein umfangreiches Konzept umgesetzt. „Von der Finanzierung über die Organisation des Feriencamps bis hin zu den pädagogischen Fachkräften, die die Kinder im Camp betreuen – wir können mit Freude sagen, dass es uns gelungen ist, bereits ab diesem Samstag die erste Gruppe von Kindern in Brandenburg begrüßen zu können“, so Dietmar Lippold.

Vier Wochen lang werden im wöchentlichen Wechsel bis zu 10 Kinder zwischen 7 und 14 Jahren in KiEZ Bollmannsruh am Beetzsee kostenlos Ferien machen können. Das Angebot ging an die ASB-Verbände Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz, die vor Ort die Familien informieren und die Anmeldungen entgegennehmen. Die Umsetzung erfolgt über Potsdam.

„Insbesondere bei der Personalgewinnung waren die ASB-Ortsverbände Nauen und Brandenburg/Havel sehr behilflich. Dazu konnten aus unserem Personalstamm des Impfzentrums weitere Mitarbeiterinnen und Melanie Schwalbe, unsere Referentin für Freiwilligendienste als pädagogische Verantwortliche für das Camp gewonnen werden.“, so Dietmar Lippold.

In der Vorbereitung war der Eigenbetrieb „Menschenskinder“ der Stadt Teltow mit einigen Hinweisen und Kontakten zur psychologischen Vorbereitung und Begleitung sowohl für Kinder als auch Betreuer ein sehr guter Partner. In dieser Woche wird zudem für alle Mitwirkenden ein Erste-Hilfe-Kurs durchgeführt, außerdem werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch einen Psychologen auf die Besonderheiten einer solchen Aufgabe vorbereitet.

Das Projekt wird auch auf Bundesverbandsebene und besonders den Landesverbänden Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen sehr dankbar angenommen. Diese Verbände bemühen sich aktuell um die (sehr schwierige) Information möglicher Betroffener.

„Unsere Fachkräfte werden die Kinder mit einem Bus samstags abholen und freitags wieder nach Hause zurückfahren. Für alles ist gesorgt, also auch für die Verpflegung und natürlich für die Betreuung. Zudem ist gesichert, dass alle Kinder rund um die Uhr eine vertraute Bezugsperson haben und in kleinen Gruppen engmaschig betreut werden“, erklärt Dietmar Lippold weiter.

Die Reisedaten lauten wie folgt:

1. Woche: 31.07. bis 06.08.2021 (beendet)

2. Woche: 07.08. bis 13.08.2021 (beendet)

3. Woche: 14.08. bis 20.08.2021

4. Woche: 21.08. bis 27.08.2021

Wer seine Kinder für eine der Wochen anmelden möchte, wendet sich an Ludwig Feggeler vom ASB Rheinland-Pfalz für alle weiteren Infos und die Anmeldung:

Tel.: 06131-677938 oder 01590-1996566

E-Mail: L.Feggeler(at)asb-rp.de

Ab dem 06.08.2021 ist Gerhard Denz der Ansprechpartner:

Te.: 06131-977915

E-Mail: G.Denz(at)asb-rp.de

Ansprechpartnerin für das Feriencamp ist die ASB-Referentin für Freiwilligendienste Melanie Schwalbe in der Brandenburger Landesgeschäftsstelle:

Tel.: 0160 90 96 26 50

E-Mail: melanie.schwalbe(at)asb-lv-bbg.d