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Krise in der Ukraine

ASB bereitet sich auf Hilfseinsätze vor und ruft zum Spenden auf

Potsdam, 01.03.2022. Die Samariterinnen und Samariter des ASB in ganz Deutschland agieren in diesen Tagen an verschiedenen Stellen, um der Ukraine zu helfen. Zusammen mit der langjährigen Partnerorganisation, dem Ukrainischen Samariterbund (SSU), engagiert sich der ASB Bundesverband seit Jahrzehnten auch in der Ukraine mit Hilfsprojekten. Die ukrainischen Samariter sind eine von 20 Mitgliedsorganisationen von ‚Samaritan International‘ (SAMI), einem Zusammenschluss mehrerer europäischer Hilfs- und Wohlfahrtsverbänden.


Auf Ersuchen des slowakischen Samariterbundes (ASSR) wird das First Assistance Samaritan Teams (FAST) des ASB-Bundesverbandes am Donnerstag, 04.03.2022, mit dem Medizinmodul für 2x2 Wochen Unterstützung bei der erstmedizinischen Versorgung ukrainischer Flüchtlinge leisten. Auch Hilfsgüter wie Hygienesets und Feldbetten werden zentral gesammelt. Ein weiteres Hilfeersuchen der polnischen Samariter (SFOP) ist derzeit in Vorbereitung. Die Auslandskräfte des ASB wurden vor Ort in Sicherheit gebracht, der ASB wird zu deren Schutz keine weiteren Kollegen in die Ukraine entsenden.


Auch in Brandenburg haben die Vorbereitungen für Hilfseinsätze begonnen. Zum einen sammelt der ASB-Landesverband Brandenburg jetzt Spendengelder für verschiedene Maßnahmen, die jederzeit schnell und unbürokratisch umgesetzt werden müssen. „Wir verteilen die Gelder bzw. davon zu beschaffende Hilfsgüter dort, wo sie dringend benötigt werden, so zum Beispiel bei der Aufnahme von Flüchtlingen und deren Versorgung“, sagt Landesgeschäftsführer Dietmar Lippold. Zudem bereiten die ASB-Verbände mögliche Unterkünfte für Geflüchtete vor, etwa ein Landschulheim in Mittel-Brandenburg. Zudem ist auch die Corona-Schutzimpfung ein wichtiges Thema. „Die Impfquote in der Ukraine liegt bei knapp 35 Prozent – wir vom ASB haben in Brandenburg Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Impfstellen im Einsatz, die im Bedarfsfall bei Impfangeboten für die ukrainischen Flüchtlinge unterstützend helfen können.“


Der ASB hat für freiwillige Helferinnen und Helfer ein FAQ veröffentlich, das dabei unterstützen soll, Maßnahmen bedarfsgerecht umzusetzen. Diese können hier abgerufen werden: https://www.asb.de/unsere-angebote/auslandshilfe/ukraine.

Von alleinigen Aktionen und privaten Hilfstransporten in das Kriegsgebiet wird dringend abgeraten. „Alle freiwilligen Helferinnen und Helfer sollten unbedingt ihr Hilfsangebot den deutschen Hilfsorganisationen unterbreiten, sodass diese das Angebot bedarfsgerecht und ressourcenorientiert einbinden können“, betont Dietmar Lippold.

Wer den ASB in Brandenburg bei der Ukraine-Hilfe unterstützen möchte, kann eine Geldspende auf folgendes Spendenkonto überweisen:


Bank: Bank für Sozialwirtschaft
IBAN: DE49 1002 0500 0003 5454 01
BIC: BFSWDE33BER
Verwendungszweck: Ukraine


Jeder Beitrag hilft - vielen Dank für Ihre Unterstützung!