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Brandenburger Wünschewagen

Noch einmal ein Rockkonzert erleben

Der 31-jährige Steve aus Oranienburg hatte einen letzten Herzenswunsch: Noch einmal ein Rockkonzert besuchen. Zusammen mit dem Brandenburger Wünschewagen und seiner Mutter erlebte er einen einmaligen Konzertabend mit der Band Böhse Onkelz.

Alles begann mit einer Anfrage im August: der totkranke Steve aus Oranienburg wollte noch einmal in seinem Leben ein Rockkonzert besuchen. Glücklicherweise hat der Brandenburger Wünschewagen Danilo XX im Team – er ist nicht nur einer der ehrenamtlichen Wunscherfüller, sondern auch beruflich gut vernetzt in der Konzertbranche. Er kennt sie alle: Die Toten Hosen, Die Ärzte, Böhse Onkelz. Und letztere waren es dann, zu denen Steve fahren durfte. Das Konzert fand am 4. September in Berlin statt – und war ein einzigartiges Erlebnis für den XX-jährigen Fahrgast.

Mit an Bord des Wünschewagens waren die Ehrenamtlichen Marie und Krissy, die sich am 4. September auf den Weg nach Oranienburg machten, um Steve und seine Mutter abzuholen. Schon vor Ort war bei allen die Aufregung groß und der Fahrgast konnte es kaum erwarten, endlich nach Berlin aufzubrechen. Die Stimmung im Wünschewagen war großartig und sie sollte noch besser werden. Nach für Steve einer gefühlt viel zu langen Fahrt, kam die Gruppe an der Mercedes-Benz-Arena in Berlin an und wurde von Danilo schon erwartet und in Empfang genommen. Steve strahlte über sein ganzes Gesicht, als er endlich in die Arena dufte. Aber nicht einfach nur in die Arena, sondern zu einem perfekten Platz backstage neben der Bühne! Dort stand sogar ein eigens für Steve organisierter Monitor bereit, welcher am Boden mit „WW“ gekennzeichnet war. „Wir hatten zum ersten Mal einen Kloß im Hals, bei so viel Engagement“, erinnert sich Krissy an diesen Moment.

Und das war noch nicht alles: Das Team, aber vor allem natürlich Steve und seine Mutter – wurden persönlich von einem Teil der Crew begrüßt und Getränke angeboten. Selbst der Produktionsleiter der Band ließ es sich nicht nehmen, hallo zu sagen und Steve ein schönes Konzert zu wünschen. Dann gab es noch einige Überraschungen für Steve: Shirts und andere Andenken, die ihn einfach nur glücklich machten. „Es war so schön zu sehen, wie er sich freute und den Moment, der nur ihm gehörte, in vollen Zügen genießen konnte“, sagt Krissy.

Und dann war der Moment da – die ersten Gitarrenklänge der Onkelz ertönten und Steve und seine Mutter waren mitten im Konzert gefangen. „Jeden einzelnen Song konnte Steve mitsingen und wir sahen ihm an, dass er die Welt um sich völlig vergessen konnte. Die Herzlichkeit zwischen Mutter und Sohn, die sich oft gemeinsam an den Händen hielten, die Stimmung in der Halle und diese großartige Organisation der Crew – es war einfach ein perfekter Abend!“

Und irgendwann war der Augenblick gekommen und der Heimweg lag vor der Steve. Alle verabschiedeten einander herzlich, und Steve überstrahlte mit seinem Lächeln die Dunkelheit, während sich der Wünschewagen in Richtung Oranienburg in Bewegung setzte. Für einige Stunden konnten Steve und seine Mutter das Leben leben, glücklich sein und die gemeinsame Zeit in vollen Zügen genießen.

„Ein ganz großes Dankeschön an alle, die Steve diesen Tag ermöglicht haben!“