Eine intensive Woche Politischer Bildung
Im März bot die FSJ-Seminarwoche den Teilnehmenden eine abwechslungsreiche Mischung aus Wissensvermittlung, Reflexion, Austausch und praktischen Erfahrungen. Fünf Tage lang setzten sich FSJler mit aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen auseinander, lernten neue Perspektiven kennen und erlebten politische Prozesse hautnah.
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Anfang der Woche drehte sich inhaltlich alles um das Thema Vielfalt/Diversity. Mit Bildkarten, Impulsfragen und Gruppengesprächen setzten sich die Teilnehmenden mit ihren eigenen Erfahrungen und gesellschaftlichen Perspektiven auseinander. In Kleingruppen wurden Fragen zu Diskriminierung, Privilegien und Vielfalt diskutiert. Eine Einführung in das Thema Demokratie bildete den Übergang zu den kommenden Tagen.
Rechtsextremismus & Rechtspopulismus
Am Dienstag übernahmen die externen Referenten Laura Schenderlein und Nico Scuteri vom Mobilen Beratungsteam Potsdam. Sie gaben einen fundierten Überblick über Rechtsextremismus, Rechtspopulismus und Handlungsmöglichkeiten im Umgang damit. Die Teilnehmenden erhielten Raum für Fragen, Diskussionen und persönliche Reflexionen – ein intensiver und erkenntnisreicher Tag.
Der Mittwoch vertiefte die Auseinandersetzung mit demokratiefeindlichen Strömungen. Im Fokus standen die Problematik der AfD, rechtsextreme Symbolik und Verschwörungsideologien. Die Teilnehmenden setzten sich kritisch mit Mechanismen politischer Radikalisierung auseinander und diskutierten gesellschaftliche Auswirkungen.
Der vierte Tag stand ganz im Zeichen des Planspiels „Die beste aller Welten – Inselwelt“. Die Gruppe schlüpfte in Rollen, verhandelte, entschied und gestaltete gemeinsam eine fiktive Gesellschaft. Das Planspiel machte politische Entscheidungsprozesse unmittelbar erfahrbar und zeigte, wie komplex demokratische Aushandlungen sein können.
Politik erleben im Deutschen Spionagemuseum
Zum Abschluss der Woche ging es gemeinsam ins Deutsche Spionagemuseum. Dort lösten die Teilnehmenden Aufgaben, erkundeten historische und moderne Formen der Spionage und erlebten Politik und Geschichte aus einer ungewohnten Perspektive.
Eine abschließende Feedbackrunde bot Raum, die Woche zu reflektieren und persönliche Erkenntnisse zu teilen.
Referentin Freiwilligendienste/Engagementförderung
Tel.: 0331/600 879 64
Fax: 0331/620 537 0
ASB-Landesverband Brandenburg e.V.
Försterweg 1
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