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Kooperationsvereinbarung zwischen Polizei und Rettungshundestaffel unterzeichnet

Brandenburger Polizei will künftig noch enger mit den Rettungshundestaffeln der Hilfsorganisationen und des Katastrophenschutzes zusammenarbeiten.

Potsdam: Die Polizei des Landes Brandenburg und die Verbände, Hilfsorganisationen und Träger des Katastrophenschutzes verstärken ihre Zusammenarbeit beim Einsatz von Rettungshunden.

Mit Vertretern des Arbeiter-Samariter-Bundes Landesverband Brandenburg, des Bundesverbands Rettungshunde, der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft, des Deutschen Roten Kreuzes, der Feuerwehren, der Johanniter Unfallhilfe und des Katastrophenschutzes der Landkreise schloss Polizeipräsident Hans-Jürgen Mörke eine entsprechende Kooperationsvereinbarung.

„Schon seit Jahren arbeiten wir mit den Rettungshundestaffeln der verschiedenen Organisationen eng zusammen. Die jetzt unterzeichnete Vereinbarung schafft endlich Rechtssicherheit und sorgt dafür, dass die Fähigkeiten der Rettungshunde mit den Anforderungen der Polizei optimal zusammenpassen. Damit wollen wir vor allem auch das ehrenamtliche Engagement schützen, stärken und würdigen“, sagte Mörke.

Die Staffeln sollen mit einer zusätzlichen Prüfung auf einheitliche Standards geschult werden. Schon jetzt fordere die Polizei die Hundestaffeln an, wenn ihre eigenen, auf Drogen, Sprengstoff oder Fährtensuche spezialisierten Hunde nicht ausreichten, so die Polizei.

Die Rettungshundestaffel des ASB Elbe-Elster ist seit dem 1.März 2018 im Einsatz und verfügt über zwei geprüfte Hunde für die Suche auf großen Flächen –zum Beispiel in Wäldern sowie über drei einsatzfähige Mantrailer-Teams, die der Geruchsspur eines Menschen folgen können. Die ASB Rettungshundestaffel wurde in diesem Jahr bereits 12 Mal für die Vermisstensuche alarmiert.

In Brandenburg und Berlin seien bei der Suche nach hilflosen oder vermissten Menschen die 17 ehrenamtlichen Staffeln mit rund 120 Rettungshunden in diesem Jahr bereits 240 Mal angefordert worden, im vergangenen Jahr waren es 270 Fälle.