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Ausschreibung

Sozialer Menschenrechtspreis 2023

Eberhard-Schultz-Stiftung für soziale Menschenrechte und Partizipation zeichnet auch in diesem Jahr Einzelpersonen, Vereine, Projekte, Organisationen oder Unternehmen aus, die sich aus, die sich um die sozialen Menschenrechte verdient gemacht haben. Der Preis ist mit 2.000 Euro dotiert.

Der Preis ist in diesem Jahr vorläufig – angesichts der gegenwärtig besonders schwierigen finanziellen Situation, auch für kleine gemeinnützige Stiftungen – mit 2.000 € dotiert. Er wird gegebenenfalls erhöht, falls weitere finanzielle Mittel und Spenden zur Verfügung stehen sollten. Die Preisverleihung erfolgt als Festakt im Rahmen der Jahresveranstaltung im Oktober in Berlin. Ein genauer Termin wird noch bekanntgegeben. Teilnehmen wird u.a. die wieder gewählte Bürgermeisterin von Charlottenburg-Wilmersdorf Kirstin Bauch als Schirmherrin.

Einsendeschluss ist der 31. August 2023 (Eingang am Stiftungssitz). Mit dem Preis will die im Jahr 2011 gegründete Stiftung helfen, die bereits im UN-Sozialpakt von 1966 festgeschriebenen sozialen Rechte in Deutschland und weltweit durchzusetzen – wie die auf soziale Sicherheit und Wohnung, Arbeit, Gleichberechtigung, Bildung und Freiheit des Kulturlebens. Unter sozialen Menschenrechten versteht die Stiftung das Recht auf Selbstbestimmung, die Gleichberechtigung von Mann und Frau sowie entsprechend der Allgemeinen Menschenrechtserklärung vom 10.12.1948 (Art. 22–27), konkretisiert im Internationalen Pakt über die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte von 1966 (UN-Sozialpakt):

 

  • das Recht auf soziale Sicherheit,
  • das Recht auf Arbeit, gleichen Lohn, Koalitionsfreiheit,
  • Erholung und Freizeit,
  • soziale Betreuung, d.h. ein angemessener Lebensstandard bezüglich Bekleidung, Wohnung, ärztlicher Versorgung etc.,
  • Bildung und kulturelle Teilhabe und Freiheit des Kulturlebens.


Jede Einzelperson, jeder Verein, jedes Projekt, jede Organisation und jedes Unternehmen, das sich mit seinen Zielen und seiner Tätigkeit in diesen Bereichen engagiert, ist zur Teilnahme eingeladen. Sie können sich selbst bewerben oder begründete Vorschläge für Preisträgerinnen und Preisträger einreichen. Von der Preisausschreibung ausgeschlossen sind staatliche und halbstaatliche Stellen. Die/der Preisträgerin/Preisträger wird unter Ausschluss des Rechtsweges von einer unabhängigen Jury ermittelt. Die Verleihung des Preises mit Übergabe einer Urkunde erfolgt in einer öffentlichen Veranstaltung in Berlin. Der Preis berechtigt die Preisträgerin/den Preisträger, mit dem Logo des Stiftungspreises zwei Jahre zu werben. Preisträgerinnen und Preisträger der letzten Jahre waren u.a. Wassertor e. V., Stille Straße e.V., das Medibüro Berlin, mob e.V./Strassenfeger, KulturistenHoch2 und die Ärzte der Welt. Sonderpreise gingen an FIAN, SOS Mediterranee, Vielfältiges Menschenbild gGmbH und das Bündnis Mieterprotest Kosmosviertel. 2021 ging der Preis an die NGO Project Wings, die den Schutz der Menschenrechte mit Klima- und Umweltschutz verbindet. Im vergangenen Jahr haben wurde die Kampagne für die Opfer von Polizeigewalt (KOP) ausgezeichnet

Bewerbung für den Sozialen Menschenrechtspreis 2023


Bewerbung möglichst bis 31. August 2023 an:
Eberhard-Schultz-Stiftung für soziale Menschenrechte und Partizipation
Haus der Demokratie und Menschenrechte
Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin
(Briefkastennr. 52)
E-Mail: d2&^lHx?F*uIJYAKUeSv6R[~pB!@MVNgL$rG4h]#[N{jN&8h6+fb#4?+?5N5e&4?ge2s139C]7h{3%P


Bitte die Vorschläge möglichst per E-Mail einreichen! Dazu gibt es auf der Stiftungswebsite ein Word-Formular zum Download: https://sozialemenschenrechtsstiftung.org/2023/06/06/bewerbung-fuer-unseren-sozialen-menschenrechtspreis-2023/

  • Die „Kurzbeschreibung der Aktivitäten für Soziale Menschenrechte (siehe Bewerbungsbogen) sollte nicht mehr als 1000 Zeichen (mit Leerzeichen) lang sein (ca. eine halbe Seite Text bei Arial Schriftgröße 12, Zeilenabstand 1,5).


Fügen Sie dem Bewerbungsbogen bitte folgende Zusatzinformationen bei:

  • Schriftliche Begründung, wie der/die Vorgeschlagene sich konkret für diesozialen Menschenrechte engagieren.
  • Hintergrundmaterial, Dokumente und Quellen
  • Möglichst Foto der/des Nominierten (jpg)

Der Bewerbungsbogen und die zusammengestellten Zusatzinformationen sollten in einer PDF-Datei (max. 2 MB) versendet werden. Falls dies technisch nicht umsetzbar ist, sollte die vollständige Bewerbung inklusive Bewerbungsformular nicht mehr als 2 Anhänge (insgesamt max. 2 MB) beinhalten.