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Corona-Krise

Neun Monate Impfzentrum in Potsdam

Als landesweites Pilot-Impfzentrum nahm das Potsdamer Impfzentrum am 4. Januar seine Tätigkeit auf. Es war in den ersten Monaten, vor allem für ältere Menschen, die Anlaufstelle, um sich gegen das Corona-Virus impfen zu lassen. Eines wurde in dieser Zeit sehr deutlich: Ohne die Hilfsorganisationen geht in Krisenzeiten nichts! So beteiligte sich auch der ASB Landesverband Brandenburg am Aufbau des Potsdamer Impfzentrum und stellte ein Team in den Bereichen Registrierung und Lotsendienst. Nach neun Monaten intensiver Arbeit ging diese bewegende und herausfordernde Zeit am 30. September zu Ende.

Im Lotsendienst und bei der Registrierung waren die Helferinnen und Helfer des ASB im Potsdamer Impfzentrum die ersten Ansprechpartner für die Impflinge. Selbst in den stressigsten Zeiten hieß es für sie, professionell, couragiert und immer mit dem Herzen bei der Sache zu sein.  Stephan Duckert war vor Ort für das ASB-Team zuständig und koordinierte monatelang Schichten und Einsatzpläne, gab Rückmeldungen in die ASB-Landesgeschäftsstelle und war jederzeit da, wenn es darum ging, Prozesse im Team zu optimieren – auch in Kooperation mit den Hilfsorganisationen Johanniter-Unfall-Hilfe (JHU)das, Deutsche Rote Kreuz (DRK) und die DLRG.

 

„Es war großartig, wie konstruktiv alle zusammengearbeitet haben – getreu dem Team-Motto: ‚Es gibt für jedes Problem eine Lösung.‘“, sagt Cindy Schönknecht, Pressesprecherin des ASB Landesverbandes Brandenburg, die sich zwischen Weihnachten und Neujahr um das Recruiting kümmerte und binnen kurzer Zeit ein großes Team mit bis zu 40 Personen zusammenstellte.  Alle Mitwirkenden trafen sich Ende September zu einer Abschlussrunde im Gartenlokal „Zum Übergang“, das von Impfzentrumsmitarbeiterin Katrin Dähne geführt wird. Sie freute sich, „ihr“ Team bei sich begrüßen zu können. In gemeinsamer Runde konnte so noch einmal auf die bewegte Zeit zurückgeblickt werden. Die Mitarbeit im Impfzentrum wird für alle Beteiligten eine besondere Erinnerung bleiben.  

 

Dietmar Lippold, Landesgeschäftsführer des ASB Landesverbandes Brandenburg, unterstützte den Aufbau des Potsdamer Impfzentrums von Anfang an. Sein Fazit:

 

„Alle Impfzentren zeigen, wie hervorragend über Ministerien, KVBB, Kommunen, Gemeinden und Hilfsorganisationen in kürzester Zeit ausgezeichnet funktionierende Impfzentren in ganz Brandenburg aufgebaut und betrieben werden konnten. Alle gemeinsam haben in dieser Zeit einen außerordentlich großen Beitrag zum Voranschreiten der Impfungen in Brandenburg geleistet. Wenn sich auch gleichzeitig alle gewünscht hätten, dass noch mehr Bürgerinnen und Bürger das Impfangebot bis zum heutigen Tag annehmen. Mein besonderer Dank geht daher an alle Mitwirkenden in den Impfzentren, ob haupt- oder ehrenamtlich, welche dieses Angebot mit viel Kraft und Enthusiasmus mit Leben gefüllt und mit großem Einfühlungsvermögen ausgeübt haben.“

 

Insgesamt wurden in 13 brandenburgischen Impfzentren – auch unter Beteiligung des ASB – mehr als eine Million Impfungen verabreicht. Geschätzt waren insgesamt weit über 16.000 Beschäftigte landesweit in den Impfzentren im Einsatz. Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher dankte in einer Pressemitteilung allen im Impfzentrum Beschäftigten, sowie den Hilfsorganisationen, der Bundeswehr und den Kommunen für ihre Arbeit, „die sich mit viel Herzblut, großem Engagement und Warmherzigkeit in den Impfzentren um die zu impfenden Menschen gekümmert haben.“ (Die Pressemitteilung kann hier abgerufen werden)

 

„Der ASB in Brandenburg wird seinen Dienst jederzeit wieder antreten, sollten es die Umstände erfordern“, betont Dietmar Lippold. „Die Corona-Krise, aber auch die diesjährige Hochwasserkatastrophe haben gezeigt, wie wichtig die schnelle und professionelle Zusammenarbeit mit den Hilfsorganisationen ist. Wir werden jederzeit wieder das Möglichste tun, um Unterstützung zu leisten, wenn es drauf ankommt.“